Medizinisches Wörterbuch

Geburtstermin

Anhand des ersten Tages der letzten normalen Regelblutung kann der voraussichtliche Geburtstermin errechnet werden (ET = errechneter Termin). Allerdings finden nur knapp 4 - 5% der Geburten an diesem Termin statt. Zweidrittel aller Geburten liegen im Bereich +/- 10 Tage um diesen Termin herum. Ein Viertel aller Geburten sind innerhalb einer Woche um den ET herum.

 

Die Unregelmäßigkeit in dieser Naegel´schen Regel (ET = 1. Tag der letzten Regel + 7 Tage - 3 Monate (+ 1 Jahr)) hängt mit dem unregelmäßigen Zyklus: ( Das Regelmäßige an der Regel ist die Unregelmäßigkeit) und dem unterschiedlichen Zeitpunkten des Intimverkehrs zusammen. Meistens sind Übertragungen auf diese einfachen Dinge und unklaren Berechnungen zurückzuführen.

 

Durch frühe und genaue Ultraschallmessungen können diese Unklarheiten schon in den ersten Schwangerschaftsmonaten beseitigt werden.

Gebärmutter

Gebärmutter = Uterus. Sie liegt zwischen der Blase vorn und Mastdarm hinten. Bei einer geschlechtsreifen Frau gleicht sie einer ca. 7 – 9 cm langen Birne. Die oberen zwei Drittel sind der Gebärmutterkörper, das untere Drittel der Gebärmutterhals.

 

Bei verschiedenen Erkrankungen (Myome, starke Vergrößerung mit Unterbauch- schmerzen, nicht anders beherrschbare Dauerblutungen und starke Blutungen, Unterleibskrebs) muß die Gebärmutter operativ vom Bauchschnitt oder von der Scheide aus oder durch pelviskopische Operation) entfernt werden.

Gene

Gene = Erbanlagen. Mehrere tausend Gene sind auf einem Chromosomen angeordnet.

Genetische Erkrankung

Erbkrankheiten, die auf ein oder mehrere defekte Gene zurückzuführen sind (z. B. Bluterkrankheit).

Gestagen

Gestagen = Weibliches Geschlechtshormon.

 

Das körpereigene Gestagen (= Progesteron) wird während des Monats-Zyklus in unterschiedlichen Mengen produziert.

Gewichtszunahme

Im Schwangerschaftsverlauf nimmt das Körpergewicht etwa um 500 g pro Woche zu, in den letzten beiden Drittel der SS etwas mehr als am Anfang. Insgesamt sollten es nicht unbedingt mehr als 15 kg sein. Nur etwa ein Drittel der Schangerschaftspfunde stammen vom Kind selbst; zwei Drittel sind Fruchtwasser, Mutterkuchen und mütterliches Körperfett. Bei Übergewicht muß an SS-Diabetes gedacht werden. Zur Diagnose ist ein Zuckerbelastungstest erforderlich. Zur Therapie reicht in vielen Fällen die diätetische Diabeteseinstellung aus. In machen Fällen muß aber eine Insulin-Therapie zu Schutz von Mutter und Kind erfolgen.

 

Kontakt

J. Bienert & Dr. med. W. Rhein
Gemeinschaftspraxis für
Frauenheilkunde

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