Medizinisches Wörterbuch

Chlamydien

Chlamydien sind intrazellulär lebende Mikroorganismen und die häufigsten Verursacher einer Gebärmutterhals (lat. Zervix) –Entzündung. Die Infektion kann zu schweren Entzündungen der Gebärmutter und/oder der Eierstöcke führen, sie kann aber auch unbemerkt verlaufen. Die Übertragung der Erkrankung erfolgt nahezu ausnahmslos durch Geschlechtsverkehr. Der Infektionsbeginn kann allerdings schon lange Zeit (10 Jahre und länger) her sein, ohne daß die Erkrankung in Erscheinung getreten ist. Die Behandlung erfolgt mit speziellen Antibiotika über möglichst 2 - 3 Wochen.

Chlamydien können einen vorzeitigen Blasensprung verursachen und während der Geburt das Neugeborene infizieren. Gefürchtet ist eine Infektion der Augen. Eine Chlamydieninfektion muss während der Schwangerschaft behandelt werden.

Chorionzotten

Feine Härchen, welche die Fruchtblase mit dem Ungeborenen ähnlich wie ein dichter Pelz umhüllen.

Chorionzottenbiopsie (CVS)

Mit einer dünnen Hohlnadel werden Chorionzotten (diese umgeben die Fruchtblase) entnommen. Durch die Untersuchung dieser Zellen werden wie bei der Amniozentese Erbkrankheiten erkannt.

Chromosomen

Träger der Erbanlagen. Chromosomen sind unter dem Mikroskop sichtbar.

 

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J. Bienert & Dr. med. W. Rhein
Gemeinschaftspraxis für
Frauenheilkunde

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