Liebe Patientinnen

Als Versicherter in einer gesetzlichen Versicherung (GKV) erhalten Sie weiterhin alle notwendigen ärztlichen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Diese Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß der Notwendigkeit nicht überschreiten. Dieses wird uns niedergelassene Ärzten vom Gesetzgeber so vorgegeben. Krankenkassen zahlen heute nur noch Pauschalbeträge für ihre Patientinnen, ungeachtet der tatsächlich durchgeführten Leistungen.

Darüber hinaus gibt es empfehlenswerte und nützliche Leistungen, die aber von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt werden. Diese Zusatzleistungen dürfen von uns nicht über die Chipkarte abgerechnet werden, sondern werden angelehnt an die allgemeine ärztliche Gebührenordnung der Patientin in Rechnung gestellt.

Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung beinhaltet:

  • Ab dem 20. Lebensjahr: Blutdruckmessung, Krebsabstrich, Tastuntersuchung der inneren Genitale.
  • Ab dem 30. Lebensjahr: Zusätzlich Tastuntersuchung der Brust.
  • Ab dem 49. Lebensjahr: Zusätzlich rektale Tastuntersuchung und Test auf okkultes (nicht sichtbares) Blut im Stuhl.

Weitere nützliche und medizinisch notwendige Leistungen finden Sie in unserem Vorsorgeangebot.

Ultraschalluntersuchung Brust

Für Frauen ab dem dreißigsten Lebensjahr empfehlen wir die  Vorsorge durch einen Brustultraschall zu ergänzen. Da bei allen bösartigen Erkrankungen die Früherkennung entscheidend für Krankheitsverlauf und Prognose ist. 

Der Ultraschall der Brust ist eine etablierte Methode. Mit der uns zur Verfügung stehenden hochauflösenden Ultraschalltechnik ist es möglich, die Brust schonend, ohne Schmerzen und Strahlenbelastung mit hoher diagnostischer Sicherheit zu untersuchen. Die digitale Technik und eine hohe Frequenz ermöglichen es, Veränderungen in der Brust zu erkennen und zu differenzieren. Durch den Einsatz der 3D/4D-Technik und des Farbdopplers haben wir weitere Möglichkeiten in der Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen.

Der Brustultraschall kann in jedem Alter angewendet werden. Besonders eignet er sich bei Frauen vor den Wechseljahren, weil das Brustdrüsengewebe in diesem Alter so dicht sein kann, daß es in der Mammographie (Röntgen der Brust) nur schlecht beurteilt werden kann. Aber auch nach den Wechseljahren können manche Veränderungen nur im Ultraschall erkannt werden.

Je früher ein Knoten in der Brust erkannt wird, desto besser Sind die Heilungschancen.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Ultraschalluntersuchung Becken

Ultraschall des kleinen Beckens

Die Ultraschalluntersuchung des weiblichen Genitale ist ein etabliertes diagnostisches Verfahren. Sie wird als goldener Standart der gynäkologischen Untersuchung bezeichnet. Die Möglichkeit, krankhafte Befunde zu entdecken, welche der Tastuntersuchung des Gynäkologen entgehen ist sehr groß. Die stabförmigen Ultraschallsonde wird schmerzfrei in die Scheide der Patientin eingeführt. Der Schallkopf kommt direkt am Eingang der Gebärmutter zu liegen. Die Gebärmutter und Eierstöcke sowie die Blase und Harnröhre lassen sich so sehr gezielt untersuchen.

Wegen der einfachen Durchführung und der fehlenden Strahlenbelastung empfiehlt sie sich daher besonders zur regelmäßigen zusätzlichen Routineuntersuchung auch bei unauffälligem Tastbefund.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Thin-Prep

Thin-Prep Abstrich

Der ThinPrep PapTest ist ein alternatives Verfahren zur konventionellen Pap-Abstrich-Methode für die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung im Hinblick auf die Früherfassung von atypischen Zellen, Gebärmutterhalskrebs und deren Vorläuferstadien.

Bei der Konventionelles Ausstrichpräparat liegen die zu beurteilenden Zellen sehr dicht auf dem Objektträger, was die Interpretation erschweren kann. 

Das Zytologisches Probematerial wird bei der ThinPrep Methode nach der Entnahme nicht direkt ausgestrichen, sondern in ein Transport- und Fixationsmedium verbracht. Im Labor wird die Probe auf einem Automaten aufgearbeitet: Schleim, Eiweiße und rote Blutkörperchen werden entfernt und die für die Beurteilung relevanten Zellen werden in einer dünnen Schicht auf einen Objektträger übertragen. Danach wird das Präparat nach den üblichen Standardverfahren gefärbt und mikroskopisch untersucht. 

Durch diese standardisierte Herstellung der Abstrichpräparate verbessert sich deren Qualität enorm.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

HPV-Test

Derzeit gehört der Nachweis auf eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV), der sogenannte HPV-Test, nicht zu den Standardmethoden der Krebsfrüherkennung. Er dient dazu, eine bestimmte Untergruppe von Viren aufzuspüren, die maßgeblich an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt sind. ??Frauen, die einen HPV-Test vorsorglich durchführen lassen möchten, ohne dass bei ihnen ein auffälliger Pap-Befund vorliegt, müssten den Test als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) derzeit selbst zahlen. Anders sieht es dagegen aus, wenn ein auffälliger, aber nicht eindeutig zu beurteilender Zellabstrichbefund erhoben wird. Dann ist das Ziel des HPV-Tests, die Befunde genauer abzuklären, damit die weitere Vorgehensweise leichter festgelegt werden kann. In diesem Fall übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für den HPV-Nachweis. Gleiches gilt auch für Patientinnen, die aufgrund eines Gebärmutterhalstumors oder einer Krebsvorstufe operiert wurden. Mit Hilfe von HPV-Tests kann bei ihnen der Erfolg der Therapie leichter überwacht werden.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Knochendichtemessung

Mit Hilfe der Knochendichtemessung wird der Knochenmineralgehalt gemessen. Es werden Ultraschallwellen durch den Knochen „geschickt“. Die Knochenmineralien resorbieren einen Teil der Ultraschallwellen; vereinfacht kann man sagen, je „dichter“ ein Knochen desto mehr Schallwellen werden „abgefangen“. Die durch die Knochendichtemessung erhaltenen Daten werden mit Hilfe spezieller Computer-Software berechnet und ausgewertet.

Die Ergebnisse der Knochendichtemessung werden mit einem errechneten Mittelwert der Knochendichte bei gesunden 20 – 40 -jährigen Erwachsen (T-Score) verglichen. Der sog Z-Score beschreibt den Vergleich der Ergebnisse mit einer knochengesunden und altersgleichen Vergleichsgruppe.

Ab einem gewissen Alter ist der Abbau von Knochenmasse durchaus normal. Liegt die Knochendichte unter einem T-Score-Wert von - 2,5 SD, so kann ein krankhafter Knochenschwund vorliegen, der mit einem erhöhten Knochenbruchrisiko einher geht. 

Die Osteoporose ist eine ernste und sehr weit verbreitete Erkrankung. Oftmals wird diese Form der Knochenerkrankung als unabänderliches Schicksal angesehen. Das trifft aber nicht zu. Mittlerweile gibt es Medikamente mit hohem Wirkungsgrad. Begleitend kann die Betroffene die Stärkung des Knochens durch gezielte Bewegungstherapie (Forderung des Knochens ohne Überlastung), eine gesunde, calciumreiche Ernährung und Vermeidung der bekannten Risikofaktoren (Alkohol- und Nikotinkonsum, „Fastfood“, phosphatreiche Ernährung und Bewegungsarmut) erreichen.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Baby-Watching

Erleben Sie die Faszination von Live 3D/4D-Ultraschall

In unserer Praxis stehen uns Geräte zur Verfügung, die plastische bewegte 3D-Bilder des Kindes ermöglichen. Die Bilder sind so realistisch und klar, dass jede Untersuchung ein Erlebnis wird.  Sie können von uns eine CD erhalten und mit nach Hause nehmen und es über Ihren ganz normalen PC oder DVD Player abspielen.

Der beste Zeitpunkt für diese Untersuchung ist die 22. bis 30. Schwangerschaftswoche. Natürlich kann es schon mal sein, dass wegen der Lage des Kindes keine Bilder oder CD Sequenzen  aufgenommen werden können. Wir führen diese Untersuchung immer am Ende der Sprechstunde durch, um ausreichend Ruhe für gute Aufnahmen zu haben.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Bladder-Check

Bladder-Check (Blasenkrebsfrüherkennung)

Der Harnblasenkrebs ist ein äußerst heimtückischer Tumor, der jahrelang wachsen kann, ohne dass sich Beschwerden einstellen und die Betroffenen etwas davon merken. Als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Harnblasenkrebs gilt das Rauchen. Die steigende Zahl von Raucherinnen ist ein Indiz für ein ebenfalls steigendes Blasenkrebsrisiko bei Frauen. Auch können chron. Blasenentzündungen und Harnabflussstörungen die Entstehung der Tumore begünstigen. Jährlich erkranken in Deutschland über 6000 Frauen an Blasenkrebs.

Gehören Sie zu den Risikogruppen? Eine Urinprobe genügt.

Je früher sie erkannt werden, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen.

Der Suchtest ist KEINE Leistung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Hormonspiegel

Hormon-Analyse

Noch bevor die letzte Regelblutung eintritt kommt es überraschenderweise bei vielen Frauen zu den ersten Anzeichen des Klimakteriums.

Sollte man sich für eine Hormonbehandlung entscheiden, muss spätestens hier an erster Stelle der Therapie eine Analyse des Hormonspiegels stehen: Welche Hormone sind noch ausreichend vorhanden, welche müssen ergänzt werden?

Wichtig ist hierbei, die freien Hormone im Blut zu messen.

Bei den einfachen Tests wird nur FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) bestimmt. Sie können zwar in etwa sagen, ob man sich bereits in den Wechseljahren befindet (und die Eireifung schon erschwerter vonstatten geht); aber sie liefern keine wirkliche Analyse über die tatsächlichen Hormonkonzentrationen, insbesondere nicht über den Östrogenspiegel.

Nur ein Test allein reicht dabei nicht aus, denn der Hormonspiegel schwankt sowohl nach Tageszeit als auch über verschiedene Zyklen hinweg. Man sollte mindestens 2-3 Tests durchführen lassen, und dies am besten jeweils zwischen dem 20. und 23. Zyklustag und jeweils am frühen Morgen.

Sind Sie in den Wechseljahren? Können Sie noch schwanger werden?
Hier sollten FSH und E2 (2-3 Untersuchungen notwendig) bestimmt werden.

Bei der Fragestellung ob Sie eventuell eine Hormonbehandlung benötigen, sollten die  freien Hormone E2, Progesteron und FSH im Blut gemessen werden.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Impfung gegen Scheidenpilzinfektionen

Impfung gegen häufige Scheideninfektionen mit Gynatren®

Patientinnen, die öfter als 3 - 4x im Jahr oder dauerhaft an Jucken und Brennen im Intimbereich und/oder lästigem Ausfluss leiden können in über 80% der Fälle durch eine Gynatren Impfung dauerhaft geheilt werden.

Die Impfung kann parallel oder im Anschluss an eine Akut-Therapie begonnen werden.

Eine alleinige Bekämpfung der symptomauslösenden Erreger ist nicht sinnvoll, da die eigentliche Ursache eine Abwehrschwäche der Scheidenhaut ist.

Es werden abgetötete Milchsäure-Bakterien aus acht verschiedenen Bakterien-Stämmen in den Delta-Muskel des Oberarmes gespritzt.?Die Grundimmunisierung besteht aus drei Spritzen im Abstand von je zwei Wochen.

Zwei Wochen nach der letzten Injektion ist in den meisten Fällen der Impfschutz vorhanden.?Die erste Auffrisch-Impfung erfolgt sechs bis zwölf Monate nach der Grundimmunisierung, weitere Auffrischungen sollten jeweils im Abstand von 1 – 2 Jahren erfolgen. Sofern die Termine zur Grundimmunisierung und zur ersten Auffrischung von Ihnen eingehalten wurden, kann der Impfschutz bis zu maximal drei Jahre anhalten.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

Impfung gegen Harnwegsinfektionen

Impfung gegen Harnwegsinfektionen (StroVac-Impfung)

Die Impfung wird bei Infekt-anfälligen Patienten mit Disposition für Harnweginfekte angewendet. Sie dient zur Prophylaxe (Vorbeugung) und Behandlung wiederkehrender bakterieller Harnweginfekte. Durch die Impfung wird eine so genannte aktive Immunisierung hervorgerufen. Nach Kontakt mit dem Erreger induziert das Immunsystem die Bildung von Antikörpern, die später zu Gedächtniszellen differenzieren und sowohl im Blut als auch in den Lymphbahnen weiter zirkulieren. Bei einem erneuten Kontakt mit dem  Erreger erfolgt eine schnellere, effiziente Immunantwort. Es werden nur abgetötete Bakterienarten, die am häufigsten für Harnweginfekte verantwortlich sind, verwendet.     

Zuerst erfolgt die Grundimmunisierung mit der StroVac-Impfung dreimal im Abstand von ca. 2 Wochen. Sie gewährleistet einen Schutz von etwa zwölf Monaten. Die Auffrischung erfolgt durch den so genannten Booster-StroVac nach ungefähr einem Jahr. Die Impfsuspension wird meist in den Oberarmmuskel injiziert. 

Nach jeder Impfung können grundsätzlich Nebenwirkungen auftreten sind aber insgesamt eher selten. Kinder unter fünf Jahren dürfen nicht mit StroVac geimpft werden.

Ihr Nutzen: Die StroVac-Impfung kann die Häufigkeit von Harnweginfekten erheblich reduzieren.

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

KV-Plus

Ultraschalluntersuchungen von Brust und weiblichem Becken, die Untersuchungen können zusammen oder an zwei unterschiedlichen Terminen durchgeführt werden.

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KV-Plus + Thin Prep

Ultraschalluntersuchungen von Brust und weiblichem Becken einschließlich des ThinPrep Abstrich. Die Untersuchungen können zusammen oder an zwei unterschiedlichen Terminen durchgeführt werden.

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Immunologischer Stuhltest

Immunologischer Stuhltest (Darmkrebsfrüherkennungs-Test)

Es stehen heute wesentlich zuverlässigere Test zur Früherkennung von Darmkrebs zur Verfügung. Die herkömmlichen Verfahren weisen nur unspezifischen (30%) auf ein Darmkrebsgeschehen hin. Durch das neue Testverfahren ist es nun möglich, bei ca. 85 % der Betroffenen frühzeitig ein Darmkrebsgeschehen zu erkennen. Denn dieser Test weist spezifisches Enzym (Eiweiße) im Stuhl nach.

Geeignet für Frauen und Männer ab dem 40. Lebensjahr (Sie können auch für Ihren Mann einen Test mitnehmen).

Bitte sprechen Sie uns oder eine unserer Mitarbeiterinnen an (Tel. 0251-399540).

 

Kontakt

J. Bienert & Dr. med. W. Rhein
Gemeinschaftspraxis für
Frauenheilkunde

Warendorferstraße 149
48145 Münster

Tel.: 0251 39954-0
Tel.: 0251 39954-21

Fax: 0251 39954-27

Sprechzeiten

Mo  8.00 - 13.00 Uhr + 15.00 - 18.00 Uhr

Di    8.00 - 13.00 Uhr + 15.00 - 18.00 Uhr

Mi   8.00 - 13.00 Uhr

Do  8.00 - 13.00 Uhr + 15.00 - 18.00 Uhr

Fr    8.00 - 15.00 Uhr 

und nach Vereinbarung

Wir möchten Sie nicht warten lassen, daher bitten wir um eine kurze telefonische Anmeldung.

Sollte Ihnen dieses kurzfristig nicht möglich sein, so sind Sie auch ohne Termin selbstverständlich jederzeit in unserer Sprechstunde willkommen.